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Diaspora Definition

9. Februar 2017 - Blog, Lernblog, Studienleistungen

William Safran gibt in seinem Text „Diasporas in Modern Societies: Myths of Homeland and Return“ eine Definition für Diaspora an. Er erklärt folgende Punkte sind in der Definition enthalten:

Personen einer Diaspora oder ihre Vorfahren sind  von einem ganz bestimmten Ort aus verstreut.

Ihr Lebensmittelpunkt ist also in verschiedene Regionen aufgeteilt.

Sie haben ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Erinnerung über ihre eigentliche Heimat. Dies beinhaltet Visionen oder Mythen des physischen Heimatortes sowie die damit verbundenen Geschichten und Erfolge.

Die Gemeinschaft fühlt sich in dem Aufnahmeland in dem es lebt nicht akzeptiert. Die Gesellschaft in der sie leben schränke sie ein und daher entwickelt sich ein Gefühl der Entfremdung und Isolierung.

Ihre eigentliche Heimat wird als die einzig wahre und ideale Heimat verstanden. Wenn die Möglichkeit besteht werden sie oder ihre Nachfahren in diese Heimat zurückkehren.

Die Mitglieder*innen empfinden eine Verpflichtung ihrer eigentlichen Heimat gegenüber. Sie glauben dass, sie verantwortlich für Erhaltung und/oder Wiederherstellung des Heimatlandes verantwortlich sind. Es besteht ein Gefühl für Wohlstand und Sicherheit des Landes zuständig zu sein.

Es besteht ein persönlicher oder stellvertretender Bezug zu ihrem eigentlichen Heimatland. Dies ist begünstigt durch ein ethnokommunales Bewusstsein sowie die Solidarität zum eigentlichen Heimatland

 

 

Quelle:

Safran, W. (1991): Diasporas in Modern Societies: Myths of Homeland and Return. In: Diaspora. A Journal of Transnational Studies, Vol. 1 (1), S. 83-99.

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