Zum Abschluss

12. Februar 2019

von Clarissa Bach, Alexandra Ditscher und Christopher Klapperich

Wir wollten wissen, wieso Studierende sich für das Ethnologiestudium entschieden haben und welchen Einfluss dieses auf ihre persönliche Entwicklung hatte? Welches gesellschaftliche Potenzial sie der Ethnologie als Disziplin zurechnen und wie die ethnographische Perspektive ihren Alltag bereichert?

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Schrecklich interessant – Aber in Zukunft ohne mich

5. Februar 2019

Mein Abschied von der akademischen Ethnologie

von Rajner Tatz

Heute ist Montag der 14 Januar 2019, ich liege auf dem Sofa und versuche die Zeit zwischen dem Bewerben um Stellen für frische Absolventen totzuschlagen. Ich denke darüber nach, was ich alles in meinem im November 2019 abgeschlossenem Studium der Ethnologie an den Universitäten in Frankfurt und Mainz alles erlebt, gesehen und getan habe. Ich falle in einen Zustand tiefer Versenkung, um alles noch einmal im Tagtraum Revue passieren zu lassen.

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Shifting balances – the challenge of anthropological writing

29. Januar 2019

von Mayely Müller

„Ethnography, then, is never just recollection: it is a reflection on, an examination of, and an argument about experience made from a particular standpoint, one that responds to questions which have their roots in the history of anthropological thinking.“ (Gay y Blasco & Wardle 2007, 9)

Writing ethnography or anthropological papers is always a challenge with mysterious encounters. You may find the shift between a solid piece of scientific work and an extraordinary paper which gives you a glimpse of that sparkle that is called “anthropology”. One of the toughest parts I faced during my Bachelor studies was the exploration of the different aspects an anthropologist strives for. How much (self-)reflection should my work include? Who am I to write this paper on this specific topic? How do I find the proper balance between examination, reflection and presenting an argument? Is there a ‘right or wrong’ when it comes to the use of theoretical literature and the interpretation of these theories? How far can I go to improve, disprove or disagree with any of those theoretical approaches?

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Warum Ethnologie ? Aus einer Fast-Außenperspektive

22. Januar 2019

von Jelena Malkowski

Als ich mein Zeugnis mit dem Abschluss „Ethnologie (B.A.)“ in die Hand gedrückt bekommen habe, konnte ich nicht sagen, was ich in vier Jahren Ethnologie eigentlich gelernt habe. Wie in so vielen Geistes- und Sozialwissenschaften ist es eher diffus und sehr individuell, was man aus dem Studium mitnimmt. Aber das heißt auf keinen Fall, dass ich nichts mitgenommen habe.

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Meine Zerrissenheit zwischen Selbstaufgabe und Egozentrismus. Warum ich Kultur- und Sozialanthropologie liebe.

8. Januar 2019

von Edda Sofie Schwarzkopf

Kultur- und Sozialanthropologie (KuSA) vereint zwei Fächer, die sich geschichtlich einiges zu Schulden kommen ließen. Die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Regimen und Kolonialregierungen Werkzeug und treibende Kraft wurden für Hass, Ausgrenzung und Gewalt. Die sich irgendwann zurückzogen, ihre logischen Widersprüche erbarmungslos offenlegten und seitdem versuchen, ehrlich an die Tiefen des Menschseins heranzutreten. KuSA treibt mich an, im Kleinen eine ähnliche Entwicklung vollziehen zu wollen. Mir bewusst zu werden, wo ich die bequemen Lösungen suche, wo ich ich-zentriert denke und dann unnachgiebig daran zu arbeiten, Andere in den Fokus zu rücken, bis ich sie besser verstehen kann.

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Winterpause

18. Dezember 2018

Liebe Leser*innen,

wir gehen in die Winterpause.

Ab 08. Januar haben wir wieder jeden Dienstag neue Beiträge für euch.

Bis dahin wünschen wir euch eine erholsame Zeit,

eure Blogredaktion aus Mainz

 

 

Beyond the ethnos and anthropos Or how anarchist approaches have already changed my methodological toolkit

11. Dezember 2018

by Emmanuel Rogge (Emi)

Foreword

Dear Readers,

you are going to absorb the written version of my talk presented at the ‘Ethno’symposium 2018 in Hamburg (Germany). My motives to apply for this talk were twofold. On the one hand, I was curious about the presentation format – I have never held a 45 minutes long presentation before. On the other hand, I intended to share some insights of my personal developement and discussion of selected, ‘anthropo’logical issues. This talk especially examines the issues of self-designation and self-positioning within the realm of ‘anthropo’logy. In this line of thought, this examination draws on the traditional practice of reflecting on, more or less, contemporary ideals and thereby distils a specific set of ‘anthropo’logical purpose(s) to a greater detail.

From my point of view, ‘anthropo’logies have tremendously influenced the realities of thousands upon thousands of people, and they still do. Basically, this talk aims at contributing to give orientation, though not word-for-word, how ‘anthropo’logy can be understood as a civic component. I suggest that it is sometimes immensely important to think about breaking with regular ideals to pave the way for radical changes and purposes[1] that enable ‘anthropo’logists to (re)adjust to turbulent times more mindfully.

[1] In terms of methodologies, philosophies, politics, activism, learning, teaching, research, financialisation,.. moreBeyond the ethnos and anthropos Or how anarchist approaches have already changed my methodological toolkit

Ethnologie in einem Karton

4. Dezember 2018

von Theresa Vollweiter

Ethnologie ist schon eine eigenartige Disziplin. Sie ist eine jener, die immer ausführlich erklärt werden muss, weil Freunde und Familie im Normalfall keine treffende Vorstellung davon haben. Die perfekte Chance, um ein bisschen schlau daherzureden. Aber da macht uns das Fach einen Strich durch die Rechnung! Warum das so ist, lernt man ganz fix.

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~: Warum das Ethnologon ins Leben hineinlassen? :~ °° Von lähmenden Hinterfragungstornados & genießendem Staunen über die Lebensfülle °°

27. November 2018

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~: Warum das Ethnologon ins Leben hineinlassen? :~
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°° Von lähmenden Hinterfragungstornados & genießendem Staunen über die Lebensfülle °°

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°°Ein Gebiet, das, wie wir früher glaubten, im Jenseits lag, erweist sich
jetzt […] als Gebiet, das wir täglich begehen.°°
(Suzuki [1937] 1990: 152)

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°°Maintain enough curiosity to notice the strange and wonderful as well as the terrible and
terrifying.°°
(Bubandt/Gan/Swanson/ Tsing 2017: M7)

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°° […] die Freiheit […], die Wirklichkeit als ein wirklich
Gemachtes zu leben.°°
(Taussig [1993] 2014: 56)

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Mithilfe von Anthropologie Denk- und Verhaltensmuster hinterfragen Gedanken und Erfahrungen

20. November 2018

Wenn man nach dem „Warum studiert man Anthropologie?“ fragt, ist auch das „Was ist das eigentlich?“ nicht weit. Mit dieser Frage setzt man sich als Anthropologe oder Anthropologin wahrscheinlich sein ganzes Leben lang auseinander, denn einfach abzugrenzen, wie ich es von anderen Wissenschaften behaupten würde, ist dieses Fach nicht – und das verstärkt seinen Charakter. Bevor ich eine Universität je betreten hatte, dachte ich, dass sich Anthropologie vor allem mit indigenen Bevölkerungsgruppen beschäftigt. Doch während des Studiums habe ich festgestellt, dass sie viel mehr als nur das ist. Besonders bei einer Feldforschung in Berlin wurde mir bewusst, dass ethnologische Forschung an jedem Ort und nicht nur bei „den Anderen“ erfolgen kann und dass auch ich Teil verschiedenster Gruppen bin, die ethnologisch durchaus erforschbar wären.

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